Aus: MINUTEN/1. Christine Sander: Biographische Notizen. 

1 Spannung. Erstaunlich, dass es für den Sachverhalt der tensegrity keinen gängigen deutschen Begriff gibt. Was keinen Namen hat, ist nichts. Vielleicht ist deshalb ein fundamentales Prinzip des Lebens dem öffentlichen Bewusstsein weitestgehend verborgen geblieben. Ein Prinzip, welches in der Architektur inzwischen weit verbreitet ist. Es ist das Konzept, nach dem auch jede einzelne Zelle aufgebaut ist. Welches Körperform, -bewegung und Beweglichkeit als solches kennzeichnet. Das heißt, ohne tensegrity gäbe es weder menschliche, tierische oder pflanzliche Körper, noch deren Bewegung. Ohne tensegrity würde man beim Bauen weiterhin schlicht Stein auf Stein legen.

 

Bewegung als solcher hängt etwas geheimnisvolles an. Und noch geheimnisvoller wird es, wenn man langsame bewußte Bewegungen und Atem (besser gesagt Atempausen) verbindet. Dann tritt etwas in der Chemie des Körpers ein, was schwer zu erklären ist. Bewegungsstörungen lösen sich auf und Schmerzen verwinden. Alles gut beschrieben bei Zilgrei.

 

Warum nicht sitzen und sich bewegen?

Wir werden bald einen Beitrag zu diesem erstaunlichen Möbelstück machen.

Haben Sie etwas  bemerkt....?

Rocker/3 b.

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